Mein E260 Mopf1 Bj. 89 bringt mich eigentlich solide von A nach B.
Aber er muss zum TÜV - und wie es manchmal so ist, fällt bei der Vorab-Kontrolle die Lichthupe negativ auf. Ist ja bestimmt nur der Lenkstockschalter - habe ich gedacht! Scheisschen….
Was habe ich bislang geprüft:
Durchgang Lenkstockschalter Klemme 11 auf 2 mit Messgerät geprüft. Durchlass? Ja.
Kommt denn auf Klemme 11 12V Spannung an? Messgerät dran…schicken Massekontakt gesucht - siehe Schließfalle Tür. Kein Strom.
Also los. Alle Sicherungen gedreht und gesäubert (ja…die Torpedos gibt es morgen alle einmal neu…) Kein Strom auf der 11.
LKG raus, geöffnet, fadenscheinige Kontakte gefunden und nachgelötet. Kein Strom auf der 11.
Nun denn: wenn ich mir 12V plus von der Batterie hole könnte ich ja den Lenkstockschalter bestromen und noch mal unter Stromfluss testen (weil: wer viel misst misst Mist…)
Also erst mal dickes Starthilfekabel an die Batterie, bis unter das Armaturenbrett gezerrt. Alles mit tollen Messleitungen angepinnt, will nochmal prüfen…hä? Wieso keine 12 Volt?
Des Rätsels Lösung: an der Schlossfalle Masse zu bekommen war der falsche Gedanke.
Anderen Massepunkt gesucht und gefunden - ergo: Natürlich ist Strom da, auch an der Klemme 11 für den Lenkstockschalter.
Fazit: der Lenkstockschalter bekommt Strom, er ist auch nicht defekt und steuert den durch - DACHTE ICH!!!
Klar bekam der Strom. Aber: mit angeschlossener Prüflampe höherer Stromaufnahme hat der Schalter nicht durchgesteuert.
Durchgangsprüfung mit Messgerät ja, mit hohem Strom nein!
Also: wer mal den Lichthupenschalter testen will:
Starthilfekabel von der Batterie die Klemme 11 am Schalter bestromen, an Klemme 2 eine Glühlampe dran und deren zweiten Kontakt gen Masse. Und bitte nicht die Schließfalle vom Türschloss als DEN Massepunkt sehen. Bei mir war es eine Schraube unten an der Führungsschiene des Sitzes…
So…der Lustig kippt sich jetzt einen in den Schlund ![]()