Beiträge von Dauerbenz

    Das ist der Ablaufschlauch für die Wasserpumpe. Der soll dafür sorgen, dass bei defekter Pumpe austretendes Wasser abfließen kann. Kann man meist wieder verwenden oder halt nen neuen Schlauch mit passendem Innendurchmesser besorgen. Der führt halt lose nach unten.

    Also für den m102 im 230 CE gibt es etliche passende Pumpen im Zubehör.


    KLICK Wasserpumpen


    Empfehlen kann ich SKF und INA (Scheffler). Beide sind tauglich. Bei der INA muss man aber meistens eine dünne Distanzscheibe zwischen Flansch und Lüfterrad einsetzen, sonst klemmt der Lüfter und ist somit im Dauerbetrieb. Habe solche passenden Scheiben mal vermessen und da. Kann ich dir bei Bedarf für 1,50€ inkl. Briefporto zuschicken. Bei SKF hat es letztens ohne Scheibe gepasst. Ebenfalls sind die HEPU Pumpen normalerweise OK, habe aber lange keine mehr verbaut.


    Kühlmittel kannst du 4,5 Liter Febi 01089 nehmen und dann mit Wasser mischen (kalkfrei). Gibt da aber auch andere. Ist halt ne Frage des Preises, aber das Febi ist Ok.


    Vor Einbau den Kühlmittelsensor von der alten Pumpe mit neuem Dichtring umbauen. Dichtring liegt bei der INA Pumpe z.B. bei.

    Die alten Schrauben säubern, dann kann man die wiederverwenden. Bei den Pumpen sind nur ein paar dabei; Am besten legst du dir die alte Pumpe mit den sauberen Schrauben neben das Auto, so kannst du alle Schrauben entsprechend der korrekten Längen ohne rumprobieren direkt passend einsetzen.


    Ich ziehe die kleinen Schrauben zunächst mit 5-7 Nm fest, dann mit 11 Nm. Die 3 großen Schrauben des LiMa-Halteblechs dann mit 25 Nm anziehen.


    Sinn macht es, unter dem Krümmer an der Ablassschraube im Block noch die verbleibenden 3-4 Liter Restwasser abzulassen, dann ist fast alles olle Zeug draußen.

    Wie Progger schrieb, wurde alles falsch gemacht.

    Zunächst mal sitzt der Querträger unter den Vierkantstreben und nicht oben.

    Zusätzlich gehört der Träger zwischen Reserveradmulde und Heckabschlußblech und nicht wie bei dir hinter das Heckabschlußblech.

    Hier hat der Verwurschteler dir dein Heckabschlußblech kaputtgeschnitten, um die Längsträger (falscherweise) durchzuschieben. Also müsste streng genommen das Abschlußblech erneuert werden. Inkl. Lack kommt man da bei einem Karosseriebauer schnell auf ne hübsche Summe. Zusätzlich wurde auch neben der Kofferraummulde wohl ein Viereck ausgeschnitten...?...sieht auf jeden Fall so aus. Frage ist, wozu??? Müsste auch wieder instandgesetzt werden.

    Also nur für den Rückbau sind so schon Instandsetzungskosten in deutlich Vierstellig notwendig.


    Ich habe mal eines deiner Bilder hergenommen und mit blauem Pfeil die "Ankörnung" für den Kabelsatz markiert, die jeder Mopf 1 und 2 hat, so auch deiner. Ich denke, das ist in deinem Sinne.



    Da kommt dann der Kabelbaum aus dem Kofferraum durch und wird dann an die E-Dose neben dem Haken angeschlossen.

    Viel Glück bei deinen Verhandlungen mit der Werkstatt! Bin gespannt, was man dir anbietet.

    Wenn die Schrauben mit vernünftigem Werkzeug rausgehen, kann man die auch wieder benutzen.

    Woher hätte man denn im Frankreich-Urlaub im Vorab passende Schrauben bekommen sollen um die mit auf die Dorfwerke zu nehmen…

    Hoffen wir mal, dass der NRF auch hier funktioniert. Da aber auch teurere Zubehördinger oft stumpf voll durchlaufen denke ich, die Chancen stehen nicht schlecht.

    Nein, das hat sich wohl gelöst.

    Bestell dir eine Boschkappe und nen Boschläufer. Aber nicht bei ebääh, sondern direkt bei Motointegrator. Hatte schon 2 mal welche von unbekannteren Verkäufern gekauft und das waren Schrottteile. Sah man schon an aufgequollenem Kunststoff um die Kabelpinne. Nach wenigen km war der Kunststoff aufgeweicht und man zog weiche klebrige Plaste beim Abziehen der Zündkabel hoch. Dabei also noch die Zündkabel geschrottet.

    Gestern das Diff warmgefahren, das unpassende Öl abgelassen und das Fuchs FE in mein ASD Diff gefüllt.

    Nach kaum 500 m ist das Schlagen weg gewesen. Diff fährt sich wieder angenehm ruhig beim Anfahren in Kurven vor und rückwärts, als wäre nie etwas gewesen und leichte Laufgeräusche (keine Lagergeräusche) die es bei 60-80 km/h zuvor gab, sind auch verschwunden.

    Also scheint das Öl tatsächlich die ASD-Lösung zu sein. Vielen Dank an x52x für den Öltipp!

    Seit Jahren habe ich Ersatz gesucht.

    Als erstes würde ich mal das KPR ziehen und neu stecken. Wenn dann immer noch nichts besser ist, das KPR rausnehmen und brücken. Vielleicht stirbt das grade.

    Ansonsten, falls ihr bei der Hinterachsantion an der rechten Achskonsole oder der rechten Stabbihalterung geschweisst habt, das Kabel zur hinteren Pumpe prüfen. Das läuft unter dem rechten Sitzkissen/Teppich hinten rechts durch den Doppelboden bis zur Öffnung zur hinteren Pumpe. Eventuell hat das was abbekommen.


    Also erstmal die Benzinversorgung prüfen. Möglicherweise ist auch eine der beiden Pumpen nicht mehr gut.

    Einfach festziehen nach Gefühl. 10 Nm aus der Hand mit kleiner Knarre. Die 45 Nm ergeben sich bei der Zentralschraube etwa, wenn du fest ziehst, während Cornelia oder Töchterchen beim Festziehen auf den Riemen mit einer Verlängerung etc. drückt oder am besten drücken beide auf jeweils eine Seite während du die Schraube anziehst. Hauptsache die Riemenscheibe hinter dem Visco dreht nicht sofort mit.

    Falls du bekommen kannst, nimm eine von NRF. Hier in BRD kostet die keine 40€ und sowohl bei mir und auch bei Thomas laufen die Dinger problemlos. Das war bei anderen Zubehördingern für mehr Geld nicht immer so, obwohl die teurer waren.


    Bei dir müsste das ähnlich zu wechseln sein, wie bei deinen m102. Also auch vorne mit Zentralschraube. Also möglichst langen Hebel nehmen und auf 12 Uhr ansetzen und dann mit einer Hand das Werkzeug auf der Schraube führen, damit es nicht rausrutscht.

    Mit der anderen Hand dann beherzt losrucken. Müsste ein normales Gewinde sein. Linksgewinde haben die Viscos, die man hinten mit großem Schlüssel löst. Z.B. bei m111.

    Ok. Ich werde nicht bei Fuchs anfragen. Ich probiere es einfach aus.

    Mein Diff hat ca. 10-12 K mit dem anscheinend falschen Öl problemlos funktioniert. Seit ca. 3 K hat es begonnen zu „hakeln“ nur bem Anfahren. Da ich die Ringzylinder auch komplett neu gedichtet hatte und es nur bei eingeschlagener Lenkung beim Losfahren klemmt, hoffe ich, dass es verklebte Belaglamellen sind.

    Ich bestelle das Fuchs und fahre damit dann 2 K in den Urlaub und werde sehen, ob sich das Problem legt.

    Wenn ja, wäre schön….hier stehen 4 ASD 124 herum, die Öl brauchen :alien:

    Wenn du Zeit hast, schau doch mal in den Link in meinem letzten Post. Würde mich interessieren, ob du die Beschreibung des Fuchs Sintopoid FE auch als möglichen Ersatz bzw. das korrekte Öl siehst. Für mich liest es sich plausibel, aber ob das das eigentliche DB-Öl für die ASD-Diffs ist oder nicht passend, kann ich nicht einschätzen. Die BeVos wurden ja von DB überschrieben und ich kann nur vermuten, dass in der Beschreibung für das Fuchs noch die alte BeVo abgedruckt ist.

    Fuchs als Öl für Automatik ist klar, aber war das auch Lieferöl fürs ASD? Das weiß ich nicht. Aber wenn es doch noch korrektes Öl gäbe, wäre das natürlich prima.

    Für den V8 gab es in den letzten Wochen kaum Zeit. Der Job hatte mich gefressen...Gutachten, Berichte usw.....alles nerviger Schreibkram nach der eigentlichen Arbeit. Da blieb nur Zeit mal die Achsteile zu grundieren und dann schnell wieder bis abends an den Schreibkram.


    Die Federlenker und Radträger wurden schon Ende Juni grundiert....hier direkt nach Auftrag....der Glanz vergeht nach der Trocknung.



    Dann bekam Töchterchen einen VW Fox geschenkt....kurz vor der Fahrprüfung...also musste ich an dem geschenkten Fuchsgaul zupacken...hier sieht man eingeschmuggelte Foxquerlenker beim 3in1 Lack für die V8 Teile (-:



    Die Oberseite und Unterseite wurde im Zeitabstand von 3 Tagen grundiert....hier fertig zur Durchtrocknung



    Man kann gut sehen, dass die Grundierung stabil ist, aber halt zu dünn um die Schwedenkrater zu zu decken.



    Nach über 2 Wochen Durchtrocknung, wurde wieder die Oberseite der Achse beschichtet. Mit 3in1 mit Härter. Aber zunächst mussten vor der recht dicken Beschichtung die Difflager rein....das ist beim V8 kniffliger als bei normalen 124. Die Dinger sind so groß, dass sie sich immer wieder schräg ziehen wollen. Aber mit Geduld und mehrmaligem Ansetzen geht es.



    Endlich dann die finalen 2 Lackierurchgänge.



    Die Lagerseiten natürlich abgedeckt....



    Jetzt sieht es erträglich aus....etwas wird der Glanz nachlassen, wenn alles durchgetrocknet ist. Halt ungefähr so wie gewollt (-:




    So sollte der V8 lange mit dem Achsträger zurechtkommen.



    Maddin muss jetzt in sich gehen....und entscheiden, ob seine komischen "Sportfahrwerkslager" hinten verwendet werden oder wieder normale, wie original vor über 30 Jahren (-:


    Interessant ist die Grundsperrwirkung, die liegt bei 30 oder 35% (habe ich vergessen) und kommt daher, dass in der Murks Daimlerkonstruktion die Lamellen immer leicht mitschleifen

    Wollte grade mal das LM Additiv bestellen. Da steht natürlich dann in der Beschreibung: nicht für in Öl laufende Sperrdifferentiale. OK, da meine Lamellen sich bei Anfahrt verkleben, wäre es immerhin eine Verbesserung, wenn sich das legt. Wahrscheinlich ist dann aber auch die Grundsperrwirkung passe.


    Bin dann noch dem Tipp von x52x nachgegangen. Gefunden habe ich dann wirklich noch lieferbares Titan Sintopoid FE 75w85.

    Titan FE


    Laut der Beschreibung könnte es tatsächlich das passende Öl für die alten Daimler ASD sein. Neben der Nummer (die ist ja inzwischen neu belegt), könnte es also passen.

    Werde es wohl mal bestellen. Das Öl im Diff ist zwar erst 15 K alt, aber durch das Verkleben der Lamellen sicher besser zu erneuern. Wenns nicht funktioniert kommt das LM Additiv mit wieder neuem Öl rein.

    Achsträger, Federlenker und Radträger liegen seit 4 Stunden beim Sandstrahler.

    Die Tage konnte ich endlich die gestrahlten Teile abholen.



    Da ich aber erst 2 Tage später Zeit hatte, die Teile zu grundieren, mussten die Teile nachgearbeitet werden. Bei der extremen Hitze laufen die schon nach einem Tag liegen an. Die Radträger besonders....



    Also Anlaufstellen bereinigt. Hier sieht man schön, wie schnell die Radträger angelaufen waren im Vergleich zur Nachbearbeitung. Die Federlenker hatten nur kleine Spuren.



    Dann waren aber alle Teile fertig.



    Als erstes die Federlenker gelagert.




    Dann die Radträger...



    Alles klar zur Grundierung.



    Jetzt trocknet das Zeug erstmal 2-3 Tage.




    Morgen geht es am Achsträger weiter. Bei den Temperaturen um 36 Grad in der Halle gebe ich mir mehr als 1 Stündchen nicht....da wirst du echt irre bei....

    Wie ich schon oben geschrieben habe , die 35-45% gibt es nicht. Die gelten nach WIS für den Regelbereich des Leerlaufstellers. Wichtig ist, dass das Tastverhältnis bei 2500 U/min nicht wesentlich von dem bei Leerlauf abweicht. Dazu Leitung von Regenerierventil zum Klappenstutzen abziehen und verschließen und Werte vergleichen.

    Dazu schreibe ich nichts mehr. Alles tausendmal durchkaut. Fakt ist, dass ein auf 35-40% eingestellter m103 perfekt läuft. Es steht irgendwo auch in der WIS, aber da habe ich zuletzt vor zig Jahren reingeschaut.

    Magerer laufen die m103 nicht vernünftig.

    45-50% gelten für den m102.


    35-40% sind passend für den m103.


    Warum regelst du das nicht passend?


    Vorher würde ich nicht wild weiter ins Blaue Teile tauschen…


    Wenn der Motor mit 35-40% sauber läuft, brauchst du nichts an den Einspritzdüsen und Co machen.

    Da würde ich erst dran gehen, wenn der Motor nach Einregulierung immer noch kleine Aussetzer beim Beschleunigen hat.

    Läuft er sauber, sind auch Düsen und Dichtungen i.O.


    Funktionierende Teile ersetzt man nicht durch Nachbauteile. Da baut man schnell Fehler ein.